Brautentführung

Hochzeitsentführung

Brautentführung ist das klassische Hochzeitsspiel. Tips und Ideen zur Brautentführung finden Sie hier. Nun zur traditionellen Brautentführung bei der Hochzeit informieren Sie sich im Bräutigam.at Guide! Die Maskottchen bleiben nach der Brautentführung auf der Hochzeit.

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Es gibt eine Brautentführung woanders? Das Entführen einer Frau ist ein beliebter und in Süddeutschland besonders weit verbreiteter Volksmund bei Hochzeitszeremonien oder -dinners. Heute wird die Kidnapping jedoch vom besten Mann und in der Regel von anderen Freundinnen der Ehefrau durchgeführt. Das Brauchtum, auch bekannt als "Brautvergebung", "Brautraub" oder "Brautraub", wird vor allem in Bayern, Österreich und der Schweiz immer beliebter.

Der Brautraub wird je nach Bedarf vor oder nach dem Geschenk des Hochzeitspaares (BINDER 172, MÜMMLER 145) oder während eines gewissen Teils des Hochzeitsdinners (z.B. bei Kräutessen, WERNER 121) eingeleitet. Bei geeigneter Gelegenheit, wenn die Augen des Bräutigams gestört werden, wird die Trauung von einem Zeugen oder Freund des Ehepaares in ein nahegelegenes Restaurant oder einen nahegelegenen Platz in der Nähe getragen und so aus der Hochzeitsfeier ausgelassen.

Nach bayrischer Überlieferung wird die Kidnapping durch einen Tanzvorgang initiiert, bei dem der Kidnapper die Frau in einem Wellentanz davonführt (BINDER 173). In der Regel wird bereits im Vorfeld eine gewisse Ökonomie gewählt, in der die Ehefrau und ihre Angehörigen auch sonst oft zu Gast sind. Kaum merkt der Bräutigam die Entfuehrung seiner Ehepartner, muss er nach ihr suchen.

In der Zwischenzeit genießen die Frau und der Kidnapper der Frau mehrere Runden Getränke, vorzugsweise Wasser oder Schaumwein, die sie nicht selbst zahlen, sondern bis auf weiteres offen halten. Teilweise werden alle Bars und Restaurants in der Gegend während der Entführung der Frau besucht. An jedem dieser Orte trinken die Kidnapper und die Frau etwas, wofür sie auch nicht aufkommen.

Er hinterlässt einfach seine Adresse, falls der Gastgeber ihn nicht kennen sollte und der Pfleger nie wiederkommt. Findet der Brautpaar die Bräute, muss er für die entstandene(n) Zeche(n) bezahlen. In älteren Berichten wird nicht der Zahler, sondern der Hochzeitsader oder der Anführer der Frau erwähnt (KOSCHIER 10, WILLI 147); da diese ziemlich alten Figuren jedoch nicht mehr sehr oft verwendet werden, zieht der Pfleger es nun vor, das Lösegeld der Frau zu zahlen.

Auf diese Weise holt er sinnbildlich die Trauung aus den Haenden der Entfuehrer zurueck. Kürzlich ist die Zahlung der Kohle an die Brautentführer gefallen, falls der Hochzeitsblumenstrauß bei der Hochzeitsfeier unbeabsichtigt hinterlassen wurde (WOLF 197). Der Pfleger bezahlt in diesem Falle die Trauung mit dem kostenlosen Hochzeitsblumen. In manchen Fällen muss er sich mit weiteren Tätigkeiten auseinandersetzen, wie z.B. der Erfüllung von drei Brautwünschen (vierwöchiges Abwasch, Saugen, etc.).

Nach der Wiedervereinigung von Braut und Bräutigam gehen die Braut und Bräutigam, die Braut und Bräutigam Entführer und der Rest der Braut und des Bräutigams zur Hochzeitsparty in die Taverne der Hochzeits-Feier. Der Entführung von Bräuten sind eine Vielzahl regionaler Besonderheiten bekannt, die es schwierig machen, diesen Traditionen eine einheitliche Darstellung zu geben. Im Rahmen älterer Trauungen über den Hochzeitsbrauch in Deutschland wird die erwähnte Brautentführung kaum erwähnt.

In diesem Fall scheint das geheime Stecken eines Brautschuhes während des Hochzeitsmahlzeit eher wie üblich (FEHRLE 48f.), wodurch er nach dem Diebstahl des Schuhes mit Blüten und Glück verziert ist und Symbole wie z.B. kleine Störche mitbringt (Hinweis auf Kindersegen). Nach den ersten Schlucken der Braut und des Bräutigams wird das Becherglas immer wieder neu gefüllt und die ganze Hochzeitsfeier wird daraus getrunken.

Die Gewohnheit beendet mit der Rückgabe des Schuhs durch die Frau und dem Bräutigam oder dem Brautigam führer, der für die Kohleförderung aufkommt. Auch dass ein Teil des Kleides oder des Kranzes der Frau entwendet wird, war in der Vergangenheit üblich (WERNER 121). Nach anderen, manchmal neueren Berichten wird die Trauung in die Männer- oder Weinbar des Hochzeitsgastes [....] geführt, wo Diebe und Diebe ruhig und glücklich ein paar Stunden süßen Weines in einer separaten Grube aufheben. Dies geschieht in der Regel auf Rechnung des kleineren Brauthalters oder des Bräutigams selbst.

Mit der Zeit entdeckt der Stallbursche die Firma und alle kommen zur gemeinschaftlichen Feierstunde zurück. Auf dem Gelände des Samerbergs (Rosenheimer Gebiet) wird der Brautführer für die Zeit der Entführung der Frau mit einem Brautpaar in Gestalt einer Wildbraut, d.h. einem Mann in Frauenkleidung, ausgestattet (WERNER 122). In Österreich ist auch der Gewohnheit des Maschkara oder Maschkernes bekannt, der aus ungebetenen Freunden oder Bekannten des Hochzeitspaares zusammengesetzt ist, die die Trauung abbrechen und die Ehe überfallen (http://magazin.traumhochzeit.com/Brautentfuhrung_Brautraub_Brautstehlen_Maschkara).

Vorab können besonders verantwortungsbewusste Kidnapper auch einen geschmückten Tische in den Restaurants buchen, die sie besuchen möchten, dort kleine Brautgeschenke deponieren, einen Progammartikel (Sänger, Überraschungsgast) aufstellen oder z.B. bereits die Rechnung beglichen haben, damit sich der Vermieter nicht um die Abwesenheit des Bräutigams kümmert.

Auch für den Brautpaar können ähnliche Anhaltspunkte wie bei einer Aasjagd verbreitet werden, die es ihm erleichtern, den Weg zur Trauung zu bahnen. Die modernen Variationen der Brautentführung sind in Hülle und Fülle zu sehen. Z. B. wird es immer gebräuchlicher, Partien zu entwerfen, um die Bräute frei zu kaufen, aber auch die Bräute muss sich immer mehr selbst mit diversen Aufgabenstellungen auseinandersetzen, um sich ihrer Stallknechte zu bewähren, zum Beispiel die Nasenlöcher ihres Mannes durch mehrfachen Nasenvergleich zu schätzen (Beobachtungen des Autors bei einer Hochzeitsnacht in Dugertsbrunn, OBERB, 2008).

Ordner (BINDER 175) meldet ein ungewöhnliches Ergebnis einer Brautentführung in Swiesel ("Regensburg") im Jahr 1982: Nach der mehrheitlichen Begleitung des Bräutigams in das Nachbardorf während der Bräutigam-Entführung und der Rückkehr in das Gastgebergasthaus, in dem die Trauung stattfand, beklagte sich der Gastgeber laut, dass er so viele Personen verloren hatte, dass er beim Hochzeitsdinner fast mit einem Gewinnausfall gerechnet hätte und dass der Hausherr der Bräutigam-Entführung viel mehr Einkommen hätte erwirtschaften können.

Ein weiterer einzigartiger Brautraub fand 1970 in der Landkreis Landshut statt, als die Frau mit Hilfe der letzen Dampfloks vom Bahnhof Landshut verschleppt wurde. Neben dem relativ kleinen Betrag für den Flugpreis und die Krankenversicherung (ca. fünf DM) musste der Bräutigam auch den etwas erhöhten Betrag für die Anmietung des Zuges und des Personals (ca. 300 DM) bezahlen (SCHMIDT 13f.).

Außerdem gibt es Berichte über Fälle, in denen die Frau mehrfach gekidnappt wird, was bereits zu so großer Verärgerung führte, dass der gekränkte Bräutigam ohne die Frau nach Haus zurÃ? Weil es keine zuverlässigen Angaben über den Brautraubbrauch in Bezug auf Ursprung oder Lebensalter gibt, werden für die Brautentführung viele unterschiedliche Bedeutungstypen festgestellt.

Die Gewohnheit wird oft als "dringende Aufforderung an den Brautpaar, seine neu erworbenen Rechte und Pflichten zum Schutz und zur Pflege sorgfältig zu wahren" bezeichnet. Daher sollte der Pfleger daran gedacht werden, sich auch nach der Hochzeit um seine Frau zu kümmern. Die Suche nach einer Frau wird jedoch oft einfach als Beweis für die Liebenswürdigkeit des Bräutigams aufgefasst, wodurch die Zeit, die benötigt wird, um die Frau zu finden, in einem symbolischen Verhältnis zu der Liebenswürdigkeit steht, die er für seine Frau hat (http://www.hochzeitplaner.at/Braut_stehlen.htm).

In diesem Zusammenhang wird der Brautraub oft als Wettbewerb zwischen Bachelor (die in der Regel die Kategorie der Brautrauber sind) und Eheleuten verstanden, bei dem der Familienstand letztlich gewinnt (da der Bräutigam seine Frau vor den Bachelor-Bräutigamen schützen kann) (VÖLGER 106). In einer weiteren Interpretation wird die Brautentführung auf die mittelalterlichen ius primae noctis (lateinisch "Das Recht der ersten Nacht") im Kontext der Sklaverei (WOLF 197) zurückgeführt.

Dementsprechend war der erste sexuelle Verkehr mit einer Bauernbraut im Rahmen der Sklaverei ein Privileg des Grundherrn. Der Brautentzug könnte daher als Ausweg aus der Wahrnehmung des Rechts dieses Mannes interpretiert werden. Brautentführung als Überrest der zuvor in Deutschland weit verbreitet gewesenen Raubhochzeit zu begreifen, ist eine weitere Interpretation des Zwecks (siehe weiter unten, Abschnitt "Definition von Brautentführung").

Die grundlegende Unterscheidung der Begriffe "Brautraub" oder "Brautentführung" auf der einen Seite und "Brautraub" auf der anderen Seite wird oft übersehen und die verschiedenen Begriffe gleichbedeutend mitgenommen. Gewalttätiger "Brautraub" im Zusammenhang mit einer "Raubhochzeit" bezieht sich jedoch auf die entführte Frau von ihrem Wohnsitz oder sogar ihrer Wohngegend gegen die Zustimmung der Frau und ihrer Familien.

Die zeremonielle Brautentführung kann als Übergangsform zwischen der verspielten Brautentführung und der schweren Brautentführung im Sinne einer Raubhochzeit erwähnt werden. Diese Sitte, die oft im Zusammenhang mit einem Brautschuhkauf durch die Erziehungsberechtigten des Bräutigams (z.B. im angestammten Sizilien) steht, wird im Kontext einer freundschaftlichen Ehe praktiziert, umfasst aber von Brautseite eine bewusste "Verweigerung und Abgeschiedenheit, Heulen, Flucht und Versteck" ("Hochzeit" 174).

Dies unterstreicht den traditionellen Stellenwert der Ehe frau für ihren eigenen Klan und ihre eigene Gastfamilie (ebd. 6). Brautentführung wird oft als Erinnerung an Brautentführung aufgefasst (BÄCHTOLD-STÄUBLI 198). In " Bluthhochzeit " (Erstausstrahlung am 18. Oktober 2010 in ARD und SWR) gibt es unter den Kidnappern der jugendlichen Ehefrau eines Allgäuers, die sich in der vergangenen Zeit einer Entführung mit der Schießerei der Entführerin und der anschließenden Entflohung schuldig gemacht hat, einen Mord.

Aus der Brautentführung, die die fünfköpfige Gruppe mit einem Jeep durch die ländlichen Gebiete am Bodensee führt, wird für den Bräutigam und Kommissar Blum ein gefährliches Katz- und Mausspiel. Es ist üblich, dass sich unter den Brautentfuehrern nur Bachelor finden, was die Lage in diesem Falle jedoch noch verschlimmert, da auch ein ehemaliger Brautliebhaber, der Schwiegersohn des Bräutigams, beteiligt ist (für weitere Details siehe das Buch TheErste. de, http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp? datum=19.09.2010).

Wien: Verlagshaus der Österr ische Akademien der Naturwissenschaften, 76. Völlger, Gisela / Welk, Karin von (Ed.): Die Brad.

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