österreichische Hochzeitsbräuche

Österreichische Hochzeitsbräuche

In Österreich sind die Hochzeitsbräuche sehr ähnlich wie in Süddeutschland. Hochzeitszoll in Österreich: Teil 1 Es kommt der Frühjahr und damit die detaillierte Planung des Hochzeitstags. Ich möchte Sie mit meiner neuen Miniserie in die faszinierende Dimension des Hochzeitsbrauchtums einführen. Sie kann auch einer städtischen Trauung eine gewisse Note verleihen. Um die Trauung herum gibt es Sitten und Gebräuche, da die Ehe existiert.

Die Modernisierung und Anpassung der Sitten an die Gegenwart führt dazu, dass die Tradition immer noch geschätzt wird.

Der Sinn und Ursprung der unterschiedlichen Hochzeitsbräuche ist sehr unterschiedlich. Man kann nicht mehr jeden Brautbrauch verfolgen, woher er kommt und welche Rolle er hatte. Dennoch gehört dieser Zoll schlicht und ergreifend zu Österreich. Nicht immer müssen die Gebräuche staubig sein und nur für eine ländliche Trauung geeignet. Einige von ihnen können hervorragend in eine hochmoderne Trauung integriert und umdeuten werden.

Gerade wenn Sie ausländische Besucher haben, kann ein Custom ein wunderschöner Blick in die österreichische Kunst sein. Vor allem in Österreich gibt es noch viele altertümliche Sitten. Der erste Teil meiner Reihe beginnt mit den Hochzeitsgewohnheiten, die vor der Hochzeit ablaufen. BrautelternDie Brautväter spielen in Österreich traditionsgemäß eine vergleichsweise wichtige Funktion.

Bei der Mutter der Frau fängt eine Trauung lange vor dem Fest an. Auch in Oberösterreich, Niederösterreich und der Stmk. ist sie Hostess für das Brautaufwachen am Hochzeitsabend. Das ist der Vater der Bräute, der seine Töchter traditionsgemäß zum Hochaltar führt, die Lobrede spricht und den ersten Akt nach dem amtlichen ersten Tänzchen der Bräutigame mit der Bräutigam durchführen darf.

TrauzeugeDer Trauzeuge hat eine der bedeutendsten Funktionen bei einer Trauung. Allerdings sind die Aufgabenstellungen des besten Mannes in Österreich von Land zu Land sehr verschieden. Unter " Subraut " versteht man ein Gebräu, insbesondere in Oberösterreich, Kärnten, Tirol und der Stmk. Für die erste und damit bedeutendste Trauzeugin steht der Name Unterraut.

Das gibt ihr nicht nur eine verantwortungsbewusste Rolle von der Frau, sondern gibt ihr auch einen großen Aufritt bei der Trauung. An manchen Orten in Österreich führt der Bräutigam die Bräute, und der Bräutigam führt den Bräutigam. Das Brautpaar hat noch eine weitere große Aufgabe: Wird die Trauung entwendet, muss der Bräutigam sie anstoßen.

Bei Diebstahl des Bräutigams muss die Braut die Drinks bezahlen. Die Zeugen der Ehe in der Stmk. und Kärnten werden auch "Assistenten" genannt. Dagegen werden in Oberösterreich die Mutter oder der Vater der Braut als Assistentin genannt, auch wenn sie Zeugin der Ehe ist. Bräuche zufolge trägt der Busch auf der linken Seite den Busch.

Traditionellerweise muss eine Frau schon am frühen Tag ihrer Hochzeit im Salzammergut, Tirol und der Stmk. aus dem Haus gehen. Im Morgengrauen kommen Nachbarinnen und Nachbarinnen und Freunde, mit denen die Frau aus ihrem Schlafe geweckt wird. Durch Schüsse (natürlich durch Schützen) oder Feuerwerkskörper wird die Trauung gewissermaßen "begrüßt". Früher waren es die Single-Männer, die die Frau aufgeweckt haben, heute sind es heterogene Gruppierungen.

Gerade im Hausesruckviertel sind die Hochzeitsblasinstrumente mit ihrer heiteren musikalischen Gestaltung nach wie vor unentbehrlich. Sie kündigen laut an und begleite jeden Punkt des Hochzeitsprogramms. Die Hochzeitsparty wird Sie den ganzen Tag über mit Gesängen von "Brautlied" beim Brautpicknick am Morgen bis hin zu "Rausschmeißer" am Ende der Festlichkeiten untermalen. Diese Tradition erstreckt sich über nahezu alle österreichischen Länder.

Am Tag der Trauung wird die Frau vom Haus ihrer Eltern mitgenommen. Mit dem dekorierten Hochzeitswagen kommt er bereits vor und hat den Hochzeitsbouquet traditionsgemäß dabei. Zusammen mit der Frau gehen wir zum Einwohnermeldeamt oder zur Gemeinde. In vielen Regionen Österreichs ist diese Route in der Regel nicht unmittelbar zum Bestimmungsort geführt. Während der Fahrt wartet ein Freund oder Nachbar darauf, dem Hochzeitspaar den Weg zu ebnen.

Die Braut und der Bräutigam müssen aufhören, hinausgehen und eine bestimmte Aufgabenstellung ausfüllen. Hierzu zählt z.B. das Durchtrennen eines Zweiges zusammen mit einer Sägen. Am kommenden Dienstag geht es weiter mit Teil 2 meiner Mini-Serie über Hochzeitsbräuche: Zoll am Tag der Abreise!

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